Frankfurt am Main, 11. Juni 2026 – „Outdoor Living“ – Produkte zum Kochen und Leben unter freiem Himmel haben sich in Deutschland von einem temporären Phänomen zu einem Wachstumsmarkt entwickelt. Weg vom Holzkohlegrill hin zur vollausgestatteten und individuell konfigurierten wetterfesten Kochlandschaft beispielsweise mit Pizzaofen, Plancha-Platte, integrierten Kühlschränken und Gasgrills. Mit individuell auf das jeweilige Platzangebot konfigurierbaren Küchenzeilen bieten die Hersteller viele Variationen für Outdoorküchen.
Für viele Eigenheim- und Gartenbesitzer ist die Outdoor-Küche heute ein Statussymbol und Lifestyle-Statement, vergleichbar mit Einbauküche im Innenbereich. Dies spiegelt sich auch in Marktzahlen wider: Der Markt für Outdoor Cooking ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen und umfasste bereits 2020 im oberen Preissegment weltweit einen Umsatz von knapp acht Milliarden US-Dollar. Dieser wird bis 2034 voraussichtlich auf knapp elf Milliarden US-Dollar wachsen. In der DACH-Region soll der Markt im gleichen Zeitraum von 1,8 auf 2,4 Milliarden US-Dollar wachsen.
Dieser Trend basiert nicht zuletzt auf einer gesellschaftlichen Verschiebung in der Wahrnehmung des Außenbereichs. Outdoor-Küchen haben sich von reinen Zubereitungsorten zu dem zentralen, strukturgebenden Bezugspunkt im Garten oder auf der Terasse entwickelt. Dabei steht überwiegend nicht mehr allein die Funktion des Kochens und Essens im Vordergrund, sondern der Ort selbst als sozialer Lebensraum. Mittlerweile zählt die Outdoor-Küche als einer der wichtigsten Wünsche für den eigenen Außenbereich und wird damit als Element moderner Gartenplanung eingeordnet.